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Ein Verein, der die Rechte der Frauen verteidigt, fördert und verbreitet
Mit beratendem Status bei der UNO
Präsidentin : Gisèle HALIMI


Der Verein Choisir la cause des femmes wurde im Juli 1977 von Prominenten, wie Gisèle Halimi (Anwältin), Simone de Beauvoir (Philosophin, Schriftstellerin und erste Präsidentin des Vereins), Jean Rostand (Akademiemitglied), Christiane Rochefort (Schriftstellerin), Jacques Monod (Medizinnobelpreis), gegründet.
Anfangsziele :
• Abschaffung des Abtreibungsgesetzes von 1920
• Kostenlose Verteidigung für Frauen, die wegen Abtreibung verklagt worden sind
• Freie und kostenlose Verhütungsmittel

1972 übernimmt Choisir la cause des femmes den berühmten Bobigny Prozess. Dadurch kam es in Frankreich zu einer Meinungsbildung, die nicht mehr rückgängig zu machen war, und die zu einer Revision des Gesetzes aus dem Jahr 1920 führte (1975 erlaubt das “Veil-Gesetz Abtreibungen”).

Schon ab 1974 verbreiten sich generell die Ziele von Choisir zum Status der Frauen in der Gesellschaft :
• Kampf gegen Vergewaltigung, körperliche und moralische Gewalt, und Benachteiligung der Frau in verschiedenen Kulturkreisen
• Kampf um berufliche Gleichheit
• Kampf um eine bessere Vertretung der Frauen in der Gesellschaft, usw.


Choisir heute

Choisir ist ein aktiver Verein, national und international vertreten. Er greift in allen Debatten, die Frauenrechte betreffen ein, und nimmt regelmässig an internationalen Treffen teil.
Die Persönlichkeit seiner Gründungsmitglieder, u.a. seiner aktuellen Präsidentin Gisèle Halimi, international bekannte Anwältin und Schriftstellerin, und die gesamten seit 1971 unternommenen Aktionen ermöglichen choisir Einfluss und Glaubwürdigkeit bei den öffentlichen Behörden. Jedes Vierteljahr veröffentlicht choisir eine Zeitung, die an Politikern, Gewerkschaften, Vereine und Medien in Frankreich und im Ausland zugeschickt wird.


Einige Aktionen

Rechtliche Aktion
Choisir verlangt Schadenersatz in verschiedenen Prozessen :
• Abtreibungsrecht,
• Kampf gegen Vergewaltigung,
• Kampf gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt.

Politische Aktion
Choisir setzt sich für eine bessere Vertretung der Frauen in der Politik ein :
• Vorschlag von Kandidatinen bei den Parlamentswahlen 1978 und bei den europäischen Wahlen 1998,
• Gesetzesvorschlag von Gisèle Halimi, die 1981 gewählte Abgeordnete (Abtreibungskosten werden zum Teil von der Krankenkasse übernommen)
• Politische Parität
Gisèle Halimi leitet den Paritätsrat, der 1995 vom Präsidenten Frankreichs Jacques Chirac eingeführt wurde. Sie schreibt einen Bericht über die Gründe der Ausschliessung der Frauen in der Politik und über die Möglichkeit dies zu verhindern.

2000 wurde endlich ein Gesetz herausgegeben, das eine gleichberechtigte Teilnahme von Frauen und Männern bei Wahlmandaten ermöglicht. Aber es bleibt noch viel zu tun...

Soziale Aktion
Choisir beobachtet die Entwicklungen und macht Vorschläge :
• Republik und religiöse Neutralität
Choisir äussert sich im November 2003 für ein Gesetz über religiöse Zeichen in der Schule
• Rente für Frauen
Choisir, durch Gisèle Halimi, warnt die Abgeordneten im Juli 2003 über die Folgen der Rentenreform für Frauen
• Status der Frauen in der europäischen Union
Mit anderen Vereinen in Frankreich und in Europa verlangt choisir die Eintragung der Gleichstellung von Männern und Frauen in dem Artikel 2 der zukünftigen europäischen Verfassung.

Kolloquien und Medien
Choisir organisiert Treffen, Debatte und meldet sich regelmässig zu Wort bei den Medien (Fernsehen, Radio, Zeitungen) mit der Stimme seiner Präsidentin.

 

Kontakt : Choisir la cause des femmes
102, rue Saint-Dominique
F — 75007 Paris
Tel: +33 0(1) 47 05 21 48
Fax: +33 0(1) 45 51 56 10